Pharmazeutische Forschung

Pharmazeutische Forschung

Die standardisierte Herstellung von abnobaVISCUM erfolgt im Gegensatz zu anderen Mistelpräparaten mittels eines patentierten Pressverfahrens. Dieses Verfahren erzeugt u. a. den hohen Lektin- und Viskotoxin-Gehalt von ABNOBA Produkten. Bei der so durchgeführten Herstellung des Presssaftes wird das gesamte Spektrum der Pflanzeninhaltsstoffe in den Extrakt überführt. Der Pflanzenextrakt enthält dann 75% des eingesetzten Pflanzenmaterials. Die verschieden starken Konzentrationen von abnobaVISCUM werden durch Verdünnung hergestellt.

Eingesetzt wird sowohl Pflanzenmaterial aus einer Sommerernte wie auch aus einer Winterernte. Diese beiden Rohstoffe werden getrennt zu Presssaft verarbeitet und anschließend in einem ebenfalls patentgeschützten Verfahren gemischt. Untersuchungen haben ergeben, dass verschiedene pharmakologisch aktive Substanzen während der verschiedenen Jahreszeiten unterschiedlich in der Pflanze vorhanden sind. So finden sich zum Beispiel in den weißen Mistelbeeren, die nur mit der Winterernte geerntet werden, besonders viel Polysacharide.

Diese besondere Art der Extraktion von abnobaVISCUM hat Einfluss auf die Bildung von Liposomen in abnobaVISCUM. Liposomen sind zellähnliche Strukturen, in die oder an die man Wirkstoffe ein- bzw. anschließen kann. Liposomen können dabei einen gezielten Transport der Wirkstoffe zum „Bestimmungsort“, dem Tumor, ermöglichen. Die Fachsprache bezeichnet diesen Vorgang als „drug targeting“.

Wie solche Liposomen aussehen, entnehmen Sie bitte untenstehenden Bild.

Ausschnitt einer elektronenmikroskopischen Aufnahme von Liposomen in abnobaVISCUM

Liposomen und die in abnobaVISCUM enthaltenen Liposomen sind u.a. Gegenstand unserer aktuellen Forschung. Dabei werden die Liposomen charakterisiert und ihr Einfluss auf die Wirkung und Verträglichkeit des Arzneimittels untersucht.
Die pharmazeutische Forschung findet dankbare Anerkennung durch öffentliche Förderung, beispielsweise:

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
http://www.zim-bmwi.de/

Europäische Union: Marie Curie Actions
http://ec.europa.eu/research/mariecurieactions/about-mca/actions/iapp/index_de.htm
Zusammen mit den Universitäten Uetrecht (NL), Uppsala (S) und Karlsruhe (D).

Universität Freiburg:

Uni-Zentrum für Naturheilkunde

Viscum Album neutralizes tumor-induced immunosuppression
in a human in vitro cell model

Laufende Forschungsarbeiten
Beispiele:

Marie Curie Actions:
„Novel drug deliver system produced by centrifugal technologies – composed to minimize adverse immune reactions and designed for optimized therapeutic effects.“

Ein Ergebnis dieser Forschung ist, dass für ABNOBA-Produkte der „Wirk-Mechanismus“ bzw. die Abtötung von Krebszellen durch Lektine auch im Detail erklärt werden kann. Siehe nachstehendes Bild und die dazugehörige Erläuterung:

Wie bewirken Lektine den programmierten Zelltod bei Krebszellen, die sog. Apoptose.

Die Abbildung zeigt die Aufnahme des Zellkerns (Blau) innerhalb der Krebszelle, in die die Mistel-Lektine (Rot) bereits eingedrungen sind und nun über den sog. Golgi-Apparat (Grün) in den Zellkern eindringen, um den sog. programmierten Zelltod auszulösen. Diesen wissenschaftlichen Nachweis zum Wirkprinzip gibt es ausschließlich für ABNOBA Mistelpräparate.
(Ein Mikrometer [μm] entspricht einem 1000’tel Millimeter.)

Wie die Zellen „abgetötet“ werden, können Sie auch in einem Film, der aus den im Knonfokal-Mikroskop erstellten Aufnahmen zusammengestellt wurde, unter folgendem Link betrachten:

Film 1

Film 2